Warum jetzt der beste Zeitpunkt ist, um noch schnell auf Windows 10 umzusteigen

Aus alt mach neu – Microsoft bietet das Upgrade auf Windows 10 nur noch bis zum 29. Juli 2016 kostenlos an.

Danach belaufen sich die Kosten für eine Lizenz des global meistgenutzten Betriebssystems bei der Home Version auf etwa 120-135€, bei der Pro Version auf 175-279€.

Das sollten Sie vorher überprüfen

Hinsichtlich der Software, die verwendet wird, sollte außerhalb der Standard-Software (wie z.B. Java, Adobe Reader, Virenprogramme etc.) in jedem Fall die Kompatibilität überprüft werden. Nutzen Sie z.B. eine Buchhaltungssoftware oder ein Verwaltungsprogramm im Bereich der Gastronomie oder Hotellerie? Dann sollte der Entwickler dieser Software kontaktiert werden, um Probleme zu umgehen. Falls eine unentbehrliche Software nicht Windows 10 kompatibel ist, sollte das Upgrade verschoben werden, oder Zeit in die Suche nach einer Alternative investiert werden. Auch Drucker oder andere Hardwarekomponenten können nach einem Upgrade Probleme machen – stellen Sie sicher, dass für Ihr Modell Windows 10 Treiber verfügbar sind.

Was Sie wissen sollten

Nutzer von Windows 7 und Windows 8 profitieren seit der Veröffentlichung des Betriebssystems von dem Angebot eines direkten Upgrades, ohne Datenverlust. Bei der Installation lässt sich auswählen, ob die Daten erhalten bleiben sollen oder das System einen kompletten Frühjahrsputz durchleben soll.

Dieser bietet sich an, wenn Ihr System langsam läuft, sie keinen Überblick mehr haben oder sich einfach unwohl bei der Arbeit am PC fühlen.
Aber bedenken Sie, dass Ihre Daten nach der Installation nicht mehr vorhanden sind. Für diesen Fall sollten Sie unmittelbar vor dem Upgrade Ihre Daten sichern. Auch, wenn Sie nur Ihr Betriebssystem aktualisieren möchten, um im schlimmsten Fall vorbereitet zu sein.

Microsoft bietet online die Möglichkeit, einen USB Stick oder eine Installations-DVD zu erstellen mit dem sich Windows 10 mit ein paar einfachen Klicks installieren lässt. Stattdessen kann man auch das von Microsoft eingeblendete Symbol zur Installation des Upgrades unten rechts in der Taskleiste nutzen.

Da die Tage des Supports von älteren Betriebssystemen aus dem Hause Microsoft gezählt sind, besteht also nicht die Frage ob, sondern wann man ein Upgrade durchführen sollte.
Weiterentwickelt werden nur noch Windows 8 und 10. Sicherheitslücken werden für XP-Nutzer bereits seit über 2 Jahren nicht mehr geschlossen. Lediglich ab Vista aufwärts ist der erweiterte Support noch gegeben.
In Bezug auf das Betriebssystem ist die aktuellste Version des Betriebssystems also immer die Sicherste. Detaillierte Informationen darüber erhalten Sie unter http://windows.microsoft.com/de-de/windows/lifecycle.

Ob ihr System die Anforderungen unterstützt sehen Sie hier:
• Prozessor mit mindestens 1 GHz
• RAM: 1 GB für 32-Bit oder 2 GB für 64-Bit
• Festplattenspeicher: 16 GB für 32-Bit-Betriebssystem oder 20 GB für 64-Bit-Betriebssystem
• Grafikkarte: DirectX 9 oder höher mit WDDM 1.0 Treiber
• Display: 800 x 600

Windows 10 und Datenschutz

Laut der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz wertet Windows 10 z.B. unter anderem Namen, Alter, Geschlecht und den Standort aus. Bei der Installation sollte man sich nicht zu schnell durchklicken, warnt die Stiftung Warentest. Wer die Express-Einstellungen akzeptiere, nehme in Kauf, dass Kalender- und Kontaktdetails, der Standort und die Werbe-ID durch den Rechner an die Software Entwickler gesendet werden. Nutzer sollten bei der Installation die Option „Einstellungen anpassen“ wählen, so die Stiftung Warentest. „Hier hat der Nutzer die Möglichkeit, diverse Einstellungen vorzunehmen.“ Bis auf den „SmartScreen“ könnten hier bedenkenlos alle Reiter deaktiviert werden, um den Datenschutz zu erhöhen.

Vorteile im Überblick

Neben dem bereits genannten Sicherheitsaspekt bietet Windows 10 weitere nennenswerte Vorteile: In vielen Fällen läuft der Computer bei gleichen Ressourcen deutlich schneller als die Vorgängerversionen. Dann gibt es da natürlich auch die UniversalApps. Sie laufen auf allen Geräten, egal ob Smartphone, Tablet oder PC und sind somit für alle Plattformen geeignet.

Multi-Tasking
war nie einfacher: Wenn ein Fenster zur Seite geschoben wird, öffnet Windows daneben alle anderen bereits gestarteten Programme, die Sie eventuell nebenbei nutzen wollen. Außerdem lassen sich mehrere virtuelle Desktops erzeugen.
Wenn S
ie also ganz klar privates von geschäftlichem trennen möchten, nutzen Sie doch einfach die Multi-Desktop Funktion.

Ein überarbeitetes Startmenü sowie die Sprachsteuerung Cortana runden die wichtigsten Neuerungen ab.

Downgrade zum früheren Betriebsystem

Sollten Sie nach der Installation von Window 10 nicht zufrieden mit dem neuen System sein, können Sie in den ersten 30 Tagen nach dem
Upgrade über die „Einstellungen“ und dort unter dem Punkt „Updates und Sicherheit“ und „Wiederherstellung“ zum früheren Betriebssystem zurückkehren. Wie bereits erwähnt steht Ihnen diese Option die ersten 30 Tage nach dem Upgrade zur Verfügung, danach löscht Windows 10 die entsprechenden Backup-Ordner und das Downgrade klappt auf diesem Weg nicht mehr.

Wir empfehlen: Nutzen Sie jetzt noch das kostenlose Upgrade-Angebot bis Ende Juli und handeln Sie so proaktiv. Sie profitieren neben einem sicheren Betriebssystem auch von Funktionen, die Sie jeden Tag aufs Neue begeistern werden.

Falls Sie Anmerkungen oder Fragen haben stehen wir Ihnen gern zur Seite. Nutzen Sie einfach das Kontaktformular oder rufen Sie uns an.